Ein Theater-Besuch

 (Bericht von Christa-Lene)

 

Wir hatten Karten besorgt für das Kleine Theater in Bad Godesberg. Denn hier sollte am 7. Januar das Stück „Drei Männer im Schnee“ mit Michael Schanze aufgeführt werden. Die Straßen waren trocken, man konnte zügig fahren, und bald traf sich die kleine Gruppe, wie verabredet gegen 15:45 Uhr im Foyer des Theaters. Man hatte recht gute Plätze in der 2., 3. und 4. Reihe bekommen, und so saßen alle zufrieden auf dicken, roten Plüschsesseln und harrten der Dinge, die da kommen sollten.

 

An Michael Schanze, der im Laufe der letzten Jahre schwergewichtig geworden ist, musste man sich erst gewöhnen. Aber mit viel Charme spielte er die Rolle des armen Schluckers, der aufgrund eines gewonnenen Preisausschreibens in einem Nobelhotel Urlaub machen durfte. Dabei war er in Wirklichkeit der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler, der die Menschen studieren wollte. Es war ein kurzweiliges, gut gespieltes Theaterstück, das viel Beifall erntete.

 

Nach der Vorstellung machten sich einige der Gruppe auf nach Ägidienberg, wo Christa-Lene für den darauffolgenden Montag eine Käse-Lauch-Suppe vorbereitet hatte. Die sollte nun gelöffelt werden. Man schmauste in der Essdiele, aß aufgebackenes Baguette dazu, und alle wurden rundum satt.

 

Danach wechselte man ins Wohnzimmer, wo auf einer Truhe der Krippenstall stand mit selbstgebastelten Figuren, Schafen und einem Esel. Als die Lichterketten am Baum erstrahlten, hielt jeder Textblätter in den Händen; denn nun war Weihnachtsliedersingen angesagt! Es war eine gemütliche Atmosphäre, und der Gesang hätte den Fischer-Chören alle Ehre gemacht.

 

Als die Gastgeberin gegen 21:00 Uhr die Gäste verabschiedete, flog sie vor die Flimmerkiste, denn die Proklamation des Kölner Dreigestirns war angesagt. Auch eine schöne Veranstaltung!!!

 

Ja, der 7. Januar d. J. war kein langweiliger Sonntag und wird deshalb für alle Beteiligten in guter Erinnerung bleiben.