Ausflug zum Geysir nach Andernach

 

Sonntag, 29. Juni 2014

 

Mit der ZWAR-Gruppe geht's zum GEYSIR nach Andernach.

 

Wir fahren mit drei Autos mit der Fähre von Linz nach Kripp und dann weiter über die B 9 nach Andernach.

Schnell ist das "Erlebniszentrum" des Andernacher Geysirs erreicht. Denn dort beginnt ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Mit dem Lift geht es "gefühlt“ in 4000 Meter Tiefe. Hier beginnt der Geysir seinen Weg, und hier beginnt die sogenannte Mitmachausstellung. Wir erfahren auf beeindruckende Weise alles über die Funktion eines Kaltwasser Geysirs, über die Reise eines CO 2-Moleküls aus 4000 Meter Tiefe hinauf bis zur Wasserfontäne des Geysirs. Die Zeit in der interaktiven Ausstellung vergeht wie im Fluge. Sie macht uns allen sehr viel Spaß. Es ist eine fantastische Reise für alle Sinne. Aber jetzt wollen wir erleben, wie der echte Geysir mit gewaltiger Kraft aus dem Boden schießt.

 

Wir haben noch etwas Zeit. Und irgendwie geht es wohl nicht ohne Kaffee, Kuchen, Eis. Wir finden direkt nebenan ein verlockendes Eiscafé. Etwas für den Gaumen braucht der Mensch ja schließlich auch! Und dann begeben wir uns zum Rheinufer. Die "Namedy'' wartet am Anleger. Wir gleiten stromabwärts zum Namedyer Werth, einem Naturschutzgebiet auf der Rheinhalbinsel. Die kurze Fahrt geht viel zu schnell vorbei. Wir werden von einem Geysir-Experten abgeholt und zum Geysir geführt.

 

Das Naturspektakel mit Weltrekordcharakter beginnt: ein Kaltwasser-Geysir, der seine Fontäne bis zu 60 Meter hoch schleudert. Es brodelt, faucht und zischt und plötzlich wächst eine kleine weißschäumende Wassersäule schnell auf zwei, zehn, zwanzig und dann bis auf 60 Meter. Wir sind beeindruckt, ziehen uns aber zurück, damit wir nicht allzu viel von der erfrischenden Dusche mitbekommen. Zurück geht's dann mit der "Namedy'' nach Andernach. Vom Schiff aus genießen wir noch die Abendstimmung, die Abendsonne und die Schleierwolken am Himmel.

 

Das mit vielen bunten Blumen geschmückte Rheinufer hat uns wieder. Nach einem kleinen Bummel durch die Altstadt kehren wir ein in das Restaurant „Alt Andernach". Uns erwartet ein liebevoll gedeckter Tisch. Nachdem wir uns über manche Ausdrucksweise in der Speisekarte amüsieren und nachzusprechen versuchen, findet jeder das, wonach sein Herz begehrt. Wir können die Wirtin allerdings nicht überreden, uns den mit 0,00 Euro angebotenen "Räuberteller' zu servieren. Naja, aus dem Kinderalter sind wir wohl raus.

 

Und wir fahren wieder nach Hause. Unser erlebnisreicher Ausflug geht zu Ende.

 

Irmgard